Ohne seinen grossmütigen Umgang mit schwierigen Autoren wäre Siegfried Unseld mit seinem Suhrkamp-Verlag nie zum Âbedeutendsten Verleger der deutschen Nachkriegszeit geworden. Auf die Kränkungen, Attacken und Launen eines seiner Lieblingsautoren pflegte er mit der Geduld einer Mutter, der Geistesgegenwärtigkeit eines Löwenbändigers und der kaufmännischen Listigkeit eines Buchhalters zu reagieren. Es war ein Âlabiles Gleichgewicht, das die Beziehung Âzwischen ihm und dem Schriftsteller Peter Handke bestimmte. Sie hätte jeden Moment scheitern können. Und das blieb so bis zum Tod des Verlegers.
Jetzt kann man im eben erschienenen ÂBriefwechsel das Abenteuer dieser libidinösen ÂV ...