Im Tages-Anzeiger schrieb Yves Mirabaud, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken: «Ohne Rahmenvertrag wird es uns schlechter gehen.» Diese Folgerung stützt sich auf eine Reihe von Behauptungen, die einem Faktencheck nicht standhalten. Laut Mirabaud haben die bilateralen Verträge der Schweiz grossen Wohlstand gebracht. In Wahrheit wurde der grosse Wohlstand schon früher aufgebaut: Zwischen 1945 und 2001, also vor den EU-Bilateralen, betrug die jährliche Zunahme des Pro-Kopf-Einkommens durchschnittlich zwei Prozent. Seit Inkraftsetzung der Bilateralen I, insbesondere seit der vollen Personenfreizügigkeit (2007), hat sich das Pro-Kopf-Wac ...