Dass der freisinnige Filz ein florierendes Unternehmen in eine Non-Profit-Gesellschaft verwandeln und schliesslich in den Ruin führen kann, hat der Sturzflug der Swissair bewiesen. Nun hat der gleiche Parteifilz auch noch die Non-Profit-Stiftung Pro Juventute an die Wand gefahren: Sie schreibt pro Jahr drei bis fünf Millionen Franken Verlust. Das Grounding steht kurz bevor.
Als der frühere FDP-Bundesrat Rudolf Friedrich das Stiftungsratspräsidium von Pro Juventute niederlegte, rückte seine Parteikollegin Christine Beerli nach. Was Beerli für diesen Job qualifizierte ausser ihr Parteibuch, war nicht erkennbar: In den zwölf Jahren als Berner Ständerätin hat sie exakt einen familienpo ...