Der Streit um die Sammlung Bührle im Kunsthaus Zürich sei ein Auswuchs der moralistisch verseuchten Gesellschaft, argumentierte Christoph Blocher in der letzten Weltwoche («Problemfall Staatskunstmuseum»).
Mit Blick auf das Fluchtgut, das möglicherweise an den Wänden des Kunsthauses hängt, sagte Christoph Blocher im Wesentlichen: Was damals Recht war, könne heute nicht Unrecht sein. Es sei verwerflich, jemandem Eigentum streitig zu machen, weil dieser «nach Meinung der Moralisten in seinem Leben unmoralisch gehandelt hat».
Schon damals Unrecht
Am interessantesten an Christoph Blochers Essay sind indes die Auslassungen. Vergessen hat er etwa, dass Emil G. Bü ...