Christoph Mörgeli, Jahrgang 1960, darf als bestgehasstes Multitalent des Landes gelten. Der Titularprofessor und Leiter des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich hat Untersuchungen über das «Fieberthermometer in der Weltliteratur» oder «Professor Weinholds Vorhaut-Infibulation» als «chirurgische Massnahme gegen die Übervölkerung» verfasst. Er amtet als Vizepräsident der Europäischen Totentanz-Vereinigung und ist Oberstleutnant der Schweizer Armee. Gleichzeitig steht Mörgeli im Rampenlicht der Politik. An seinen Mandaten allein (er wurde 1997 für die SVP in den Zürcher Kantonsrat gewählt und 1999 in den Nationalrat) liegt das nicht. Der Vertautevon Bundesrat Chr ...