Mit seinem Vorschlag der gelenkten Durchseuchung sorgte Reiner Eichenberger für Aufregung. Jetzt legt er mit seinem Kollegen David Stadelmann eine Agenda zur Abfederung der Coronakrise vor. Ein Besuch in Feldmeilen.
Er ist der mutigste Ökonom der Schweiz, nie um eine unbequeme These verlegen. Auch in der Corona-Krise wurde Reiner Eichenberger rasch zum Mittelpunkt der Debatte, noch bevor der Bundesrat seinen Shutdown überhaupt angekündigt hatte. Am 9. März publizierte die Gratiszeitung 20 Minuten ein Interview, in dem Eichenberger für eine «Vorwärtsstrategie» plädierte: «Gesunde aktive Erwachsene könnten sich gezielt anstecken. Je mehr Leute das Virus gehabt haben, desto weniger kann es sich ausbreiten und Alte und Schwache gefährden.»
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