Stünde das Haus in einem abgeholzten Viereck des Regenwaldes und würde es von andern bewohnt, erklängen laute Klagen über die menschliche Anmassung und die räuberische Zerstörung eines Ökosystems. Da es in einer von Menschenhand gerodeten Lichtung des Bremgartenwaldes am Stadtrand von Bern steht und von guten Menschen bewohnt wird, ist es das natürliche Idyll von Ethik-Professor Thomas Kesselring (64), der sich referierend und schreibend weltweit für alles einsetzt: für Gerechtigkeit, für Gleichheit, für Kollektivismus, für Nachhaltigkeit, für Entwicklungshilfe, für Demokratie (in Brasilien) und gegen Ausbeutung, Privatisierung, gegen WTO, gegen Weltbank, gegen Globalisierung. ...