An sich war Daniel Zuberbühlers Aussage unmissverständlich. Nüchtern betrachtet, sei es nicht auszuschliessen, dass der Staat bei der UBS nochmals einspringen müsse, erklärte der Direktor der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) am Wochenende in der Sonntagszeitung. Weiter sagte er: «Wenn man die Marktentwicklung anschaut, ist es tatsächlich eine offene Frage, ob unser Massnahmenpaket ausreichen wird. Wer weiss schon, was in drei Monaten ist.»
Angesichts dieser klaren Sprache war es kaum verwunderlich, dass Zuberbühlers Feststellungen sogleich neue Spekulationen über den wahren Zustand der grössten Schweizer Bank nährten und als Ankündigung für ein Hilfspaket verstanden wur ...