Vor ein paar Wochen sprachen die meisten westlichen Medien – die Weltwoche ausgenommen – von einer Pattsituation in Libyen. Seither haben sich die Ereignisse überstürzt. Die Rebellen stehen in Tripolis, doch Gaddafis Bunkerkomplex befindet sich immer noch in der Hand der Regierungstruppen. Saif al-Islam, der prominenteste von Gaddafis Söhnen, sei von Rebellen gefangen genommen worden, meldete der nationale Übergangsrat, das oberste Gremium der Revolution in Bengasi, 650 Kilometer weiter östlich.
Saif al-Islam, Arabisch für das «Schwert des Islam», hat sich einen Bart wachsen lassen und sprach bei seinem letzten öffentlichen Auftritt davon, dass sich das Regime mit al-Qaida Âve ...