Die Geschichte der Klimawissenschaft ist reich an Fehlprognosen. Dass in den 1970er Jahren viele Experten vor einer Abkühlung warnten, ist heute weitherum vergessen. Die aktuellen Debatten drehen sich um die Frage, wie stark die globale Erwärmung ausfallen wird: Lässt sie sich auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzen? Dagegen ist nichts einzuwenden, denn die Wissenschaft soll Szenarien entwickeln, die auf dem Stand der Forschung beruhen. Was irritiert, ist, wie routiniert selbst sachliche Einwände gegen diese Prognosen abgewehrt werden. The science is settled , heisst es. Die Forschung ist gemacht.
Es gab eine Zeit, da sprachen wissenschaftliche G ...