Und das Beste: Milo will keine Kinder!», sagt Sarah, meine alleinerziehende Freundin, und wirkt dabei aufgeregt wie ein kleines Hündchen. Sie nimmt einen ordentlichen Zug vom Prosecco. Ich schaue von ihrem Glas weg zur Flasche, um zu überschlagen, wie viel sie sich wohl schon Âreingeleert hat. Was soll gut daran sein, wenn Milo, Sarahs Verehrer, keine Kinder möchte? Schliesslich sitzt nur wenige Meter von uns entfernt ein kleiner Mann von sieben Jahren in seinem Zimmer, der nun einmal unbestreitbar Sarahs Söhnchen ist (auch wenn wir uns aufgrund seiner Vorliebe für Bücher und anständige Flüche à la «Scheibe» manchmal fragen, wie das nur möglich ist).
«Schau mich nicht so mitle ...