Die New York Times hat seit Jahrzehnten Âeine Streetstyle-Rubrik. Damit war die Zeitung der Zeit voraus, ja, sie war geradezu visioÂnär. Nicht nur, weil sie die Mode als gesellschaftlichen Spiegel erkannte, sondern weil sie schon gutangezogene Menschen von der ÂStrasse zeigte, als die Hoheit über Stil noch ausschliesslich die Modemagazine innehatten. Die zeigten untragbar wirkende Kreationen, inszeniert mittels langbeiniger Wesen, die von einem anderen Stern zu stammen schienen. Mit der Realität hatte das wenig zu tun – Mode ist immer nur das, was auf der StrasÂse sichtbar ist. Deshalb gelten heute die mittlerweile notorischen Streetstyle-Fotografen als Helden der Branche: Weil Tren ...