Als ich in die Primarschule ging, feierte das papsttreue Wallis die Wahl des ersten Katholiken zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Bild des jungen John F. Kennedy hing über dem inzwischen als rassistisch geächteten «Nickneger» an der Wand. Direkt neben dem etwas vergilbten Foto des Papstes.
Nur im Schaufenster des Coiffeurmeisters Stucky hing die Fahne der Republikaner. Stucky hatte in jungen Jahren – jenseits des grossen Teichs – Präsident Eisenhower rasieren dürfen. Geschäfte binden und verbinden. Inzwischen haben trotz den Rednecks nicht nur die Katholiken einen Präsidenten, sondern auch die Schwarzen.
Kennedy war – wie Mrs Robinson – Ire. Der Kath ...