Zwei Jahre litten die Iren stumm. Sie schnallten den Gürtel enger, sparten, verzichteten auf Lohn und hofften, das Gesicht zu wahren. Noch am letzten Wochenende taten Ministerpräsident Brian Cowen und Finanzminister Brian Lenihan so, als hätten sie nichts anderes im Sinn, als mit einem weiteren drakonischen 15-Milliarden-Euro-Sparprogramm das Albtraum-Defizit von 32 Prozent des BIP in den Griff zu bekommen. Aber die Verhandlungen mit IWF und EU über einen Rettungsschirm hatten bereits begonnen. Nichts konnte die Märkte davon überzeugen, dass die Iren ein tragbares Schuldenrisiko seien. «Die Schuldenprobleme der irischen Banken sind zu gross für unser Land», gab Lenihan zu.
So endet ...