Das Psychopathy-Checklist-Verfahren (PCL-R) wurde Anfang der neunziger Jahre von Robert D. Hare, einem emeritierter Professor für Psychologie an der University of British Columbia (Kanada), entwickelt. Mittlerweile ist es auch im deutschen Sprachraum weit verbreitet. Die Psychopathie-Checkliste funktioniert weitaus simpler als Frank Urbanioks TRET: Lediglich durch die Beurteilung von zwanzig Kriterien werden Aussagen zum Rückfallrisiko von Straftätern gemacht.
Neben «übersteigertem Selbstwertgefühl», «mangelndem Einfühlungsvermögen» und «parasitischem Lebensstil» zählen auch «oberflächlicher Charme», «Mangel an langfristigen Lebenszielen» sowie «ausschweifendes Sexualverh ...