Manchmal sagt ein gelöschter Tweet mehr als tausend Worte. Für eine Kapitulation der Walliser Bundesratsfavoritin Viola Amherd sei es «viel zu früh», zwitscherte CVP-Präsident Gerhard Pfister am letzten Freitag um 18 Uhr vergnügt, kurz nach der überraschenden Zweitnomination von Heidi Z’graggen. Und weiter: «Aber ein Dämpfer für VA». Er habe sich vertippt, versicherte Pfister später, er habe «kein Dämpfer» schreiben wollen. Doch warum, so fragt man sich, stellte er dann nicht einfach eine korrigierte Version seines verunglückten Tweets ins Netz?
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