Die Meinungen sind gemacht, die Ablehnung ist einhellig. Als Russlands Präsident Putin an der Münchner Sicherheitskonferenz Bedenken aussprach bezüglich der Hegemonialstellung der USA, wurde er sogar in Zeitungen kritisiert, die seine amerikaskeptische Weltsicht teilen. Man beklagte die Rhetorik des Staatschefs, aber sichtbar wurden die bekannten Vorwürfe: Russland entwickle sich zur Autokratie. Der Rechtsstaat werde ausgehebelt. Finstere Energiekonzerne erpressen Europa. In der letzten Weltwoche variierte die amerikanische Autorin Anne Applebaum, Ehefrau des früheren polnischen Aussenministers Sikorski, das Bild: Russland sei im Begriff, sich zu einer postsowjetischen KGB-Herrschaft zu ...