Seit die sechzehnjährige Swera von ihrem pakistanischen Vater brutal mit einer Axt erschlagen worden ist, ringen die Sozialen Dienste der Stadt Zürich um ihre Worte. Kurz nach der Tat hiess es, die zerrüttete Familie sei «sehr eng» und «professionell» betreut worden. Man habe ihr einen muslimischen Begleiter zur Seite gestellt, der wie alle anderen ausländischen Familienbegleiter ein «ausgebildeter Sozialarbeiter, Sozialpädagoge oder Psychologe» sei und «sehr praxisbezogen» gearbeitet habe.
Eine Woche später, nachdem die Weltwoche die Biografie des Mörders enthüllt hatte, wurde aus dem «fundiert ausgebildeten Familienbegleiter» plötzlich ein «interkultureller Vermittler ...