Das Gerangel ist eröffnet: Am 30. Juni endete die Vernehmlassung zur Agrarpolitik für die Jahre 2014 bis 2017. Es geht um Milliarden von Franken für die Schweizer Landwirtschaft. Und um Ideologie und Heimatschutz, um Richtungskämpfe und ökologischen Umbau.
Satte 298 Seiten umfasst der Bericht des Bundesrates – und er liest sich wie eine verwaltungsesoterische Abhandlung. Gleich zu Beginn umreisst das federführende Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) «Strategie und Stossrichtung» der Vorlage: «Die agrarpolitischen Massnahmen sollen der Schweizer Landwirtschaft ermöglichen, mit einer ökonomisch erfolgreichen, ökologisch optimalen und sozial verantwortungsbewussten Nahrungs� ...