Herr Kehlmann, Ihr Roman «Die Vermessung der Welt» stand eine gefühlte Ewigkeit lang auf den Bestsellerlisten, wurde in 42 Sprachen übersetzt und hat sich inzwischen 1,4 Millionen Mal verkauft. Haben Sie eine Erklärung für den Erfolg?Nein, wirklich nicht. Bei hunderttausend verkauften Exemplaren hatte ich noch Thesen, aber die haben sich alle verflüchtigt. Ich glaube, jetzt sollte man einen Soziologen fragen, das ist kein literari-sches Phänomen mehr, sondern ein gesellschaftliches. Ich habe wirklich keine Ahnung.
Ab wann wussten Sie, dass Sie Schriftsteller werden wollten? Wann haben Sie Ihren ersten Roman geschrieben? Und wie haben Sie sich in den ersten Jahren über Wasser halten ...