Im Artikel «Eidg. dipl. Quacksalber» (Weltwoche Nr. 25/15) wird auf vielfältige Weise versucht, den neu definierten und geregelten Beruf des Naturheilpraktikers mit eidgenössischem Diplom zu diffamieren. Anleihen machte der Autor dafür bei Praktiken aus dem Mittelalter und der Hexenmedizin. Dies war auch für den Stil des Artikels prägend, in dem Vorurteile zelebriert und Sachverhalte verzerrt dargestellt wurden.
Der Artikel erweckt beim Leser den Eindruck, hier würde für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung eingetreten – und gegen die Scharlatanerie. Tatsächlich kritisiert der Autor aber das zuständige Bundesamt, welches es ermöglichte, dass sich hier ein Beruf auf le ...