Ich wurde in den letzten Jahren öfters gefragt, warum ich nicht in die Politik gehe. Tatsächlich war ich sogar mal CDU-Mitglied, und ich hatte bei uns vor Ort auch das eine oder andere Amt in der Jungen Union inne. Um 2011, also lange vor der Flüchtlingskrise und dem Beginn meiner journalistischen Tätigkeit, trat ich jedoch aus der Partei aus. Nicht weil es damals schon zu inhaltlichen Differenzen kam, sondern weil ich begriff, dass die Politik und vor allem Parteien nichts für mich sind. Dieser Gedanke hat sich in den folgenden Jahren, in denen ich die Politik nun von aussen betrachte, verfestigt.
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