34 Morde, 27 tote Terroristen, 104 konspirative Wohnungen, 180 gestohlene Pkw und 31 Banküberfälle – das ist, nach Rechnung einer jüngst erschienenen Monografie, die Bilanz des Wirkens der Roten-Armee-Fraktion, welche Anfang der siebziger Jahre von einer kleinen Gruppe um Andreas Baader und Ulrike Meinhof gegründet wurde und deren versprengte Reste sich erst 1998 offiziell auflösten. Dabei waren die wenigsten Taten der RAF politische Offensivaktionen. Die meisten dienten entweder der Geldbeschaffung oder der Freipressung eigener Gefangener. So selbstbezogen wie die verstiegenen ideologischen Begründungen der pseudorevolutionären Killertruppe waren auch ihre verbrecherischen Aktivit� ...