Die Fernverkehrsstrassen, die Bagdad mit den Nachbarstaaten Jordanien, Syrien, Türkei und Kuwait verbinden, sind nur unter Lebensgefahr zu benutzen. An den Ausfallstrassen stehen Bewaffnete, so wie in London Heimwerkermärkte stehen. Iraker werden regelmässig angehalten und ausgeraubt. Ausländer, die dumm genug waren, diese Verkehrswege zu benutzen, mussten das in den letzten Tagen meist mit Geiselnahme oder Tod bezahlen.
Es gibt nur eine einzige einigermassen sichere Route für westliche Ausländer – die tägliche Maschine von Royal Jordanian, der letzten zivilen Airline, die von Amman noch immer unerschrocken in dieses Kriegsgebiet fliegt. An Bord des Flugzeuges wird so getan, als sei ...