Herr Giordano, Sie haben den geplanten Bau einer zentralen Grossmoschee in Köln scharf kritisiert und damit grossen Wirbel ausgelöst. Bereuen Sie Ihre Worte?Nein, ich habe nur eine Lawine losgetreten, die durch die Versäumnisse der Politik längst über unseren Häuptern drohte. Jetzt donnert sie nieder.
Es geht doch lediglich um den Bau eines Gotteshauses für Leute, die ohnehin schon da sind. Warum die Aufregung? Sie ist das Symptom von etwas Grösserem. National geht es um die gescheiterte Integration der Muslime, international um die Krise des Islam. Selbst Muslime sehen, dass es ein islamistisches Terrorproblem gibt – und die Quelle für diesen Terror bildet eine Rückständigkeit ...