Eher zähneknirschend hatte die MesseÂleitung die Stände der rechten, also «demokratiegefährdenden» Verlage genehmigt, nicht ohne aber die Standnummern zu verkünden, um den linken Hooligans klarzuÂmachen, wo der Feind sitzt, nach dem Stehkurven-Motto: «Schiedsrichter, wir wissen, wo dein Auto steht».
Zusätzlich hatte der zu Messebeginn einlaufende Frankfurter Oberbürgermeister einen Tisch der Anne-Frank-Stiftung vor den gefährlichen Antaios-Verlag tragen lassen, gehorsam gerahmt von besorgten Bürgern, die auf sorgsam gedruckten Plakaten protestierten und vor dem Faschismus und den Nazis warnten, für den Fall, dass es immer noch Leute gibt, die «Nazi» für eine harmlose Feuc ...