Der Weg zurück zu den Wurzeln war reichlich mit Silikon gepflastert. Es gab Zeiten, da man Raquel Welch nachsagte, dass von den Knöcheln aufwärts alles an ihr ein Fake sei, abgesaugt, aufgepolstert, gefärbt, gezurrt, geschliffen. Jetzt, mit einundsechzig, wo es die Männer noch viel weniger interessiert als vor dreissig Jahren, wie viele ihrer Rundungen sie der Natur verdankt, ist Raquel Welch, geborene Jo Tejada, endlich bei sich angelangt. Vor ein paar Wochen präsentierte sie sich den Gästen eines Galadiners nämlich als «Citizen Raquel, proud to be Latina».
Willkommen im Klub. Spät, aber mit einwandfreiem Timing. Denn es ist eine äusserst günstige Zeit für Schauspieler in Los ...