Nennt es Avantgarde, nennt es Trash, Psychopop oder Sonic Truth. Ursprünglich war diese Review als Anschluss an die letztwöchige Besprechung des Tom Waits-Coveralbums von Filmstar Scarlett Johansson und Produzent Dave Sitek («TV on the Radio») gedacht. Die Gemeinsamkeiten der beiden Projekte: der Bezug zu Velvet Underground und John Cale. Johanssons Album erinnert an die erstaunliche Fülle und Reife von Cales «Paris 1919» aus dem Jahr 1973, Combineharvester an die mehrfach gebrochene Schönheit und Verbindlichkeit von «Music for a New Society» von 1982.
«Ich sehe meine Lieder nicht im Sinne klassischer Rocksongs, sondern eher als Musik, die sich um kleine Gedichte hüllt. Es bedar ...