Wenn die grüne Nationalrätin Adèle Thorens schreibt, Nahrungsmittel würden auf dem Weltmarkt wie x-beliebige andere Güter behandelt, dann ist das einmal faktisch falsch, denn die Landwirtschaft ist gerade durch unzählige (und unsägliche) nationale Export- und Importbeschränkungen gekennzeichnet. Die Folgen sind zu tiefe Preise in Entwicklungsländern und zu hohe Preise in entwickelten Ländern. Beides ist politisch bedingt.
In armen Ländern drückt die Regierung die Nahrungsmittelpreise, um die städtische Bevölkerung mit billigen Nahrungsmitteln über Wasser zu halten. In unseren Breitengraden setzten die Agrarlobbys überhöhte Preise durch, um ihr Einkommen und überholte Strukt ...