Shelby Steele, 74, ist einer der bedeutendsten Experten für Rassenfragen. Sein Grossvater wurde noch als Sklave in Kentucky geboren. Seine Eltern waren früh politisch in der Bürgerrechtsbewegung engagiert. Er selber wuchs im segregierten Chicago auf. Nach dem College arbeitete er für Wohlfahrtsorganisationen, deren Programme er bald als Geldverschwendung erkannte. Steele promovierte und wurde Literaturprofessor.
«Rassismus im Alltag gibt es nicht»
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