Das Piano-Trio ist erfunden. Es ist eines der klassischen Formate des Jazz. Es steht für Normalität, für das tägliche Brot sozusagen. Wie sehr sich die Beteiligten auf der Suche nach Originalität verrenken mögen, sie landen früher oder später immer im Gravitationsfeld der Standards, womit nicht nur das Repertoire des «Great American Songbook» gemeint ist, sondern die ganze Geschichte des modernen Jazzpianos (plus Rhythm): von Bud Powell, Hampton Hawes, Phineas Newborn, Oscar Peterson, Bill Evans bis Keith Jarrett – you name them.
Allerdings gilt auch: Sowenig «Zürich gebaut ist», wie es einmal hiess, so wenig ist im klassischen Trio-Format alles gesagt. Seine Möglichkeiten s ...