Wer wüsste besser Bescheid über Trends und Tendenzen als der aktuelle Weltmeister der Sommeliers (gibt es tatsächlich)? Er heisst Paolo Basso und ist ein Schweizer (nun ja: schweizerisch-italienischer Doppelbürger). Eine seiner Beobachtungen: Die Klienten wünschten zunehmend bezahlbare Weine. Die Zeiten seien vorbei, da ein Sommelier seine exklusiven Marotten pflegen könne, jetzt seien von ihm Weine verlangt, die sich auch verkaufen lassen. Was heisst: neben unverzichtbaren Ikonen solche aus Nischen, die der normale Konsument gemeinhin übersieht oder in denen ihm zur Beurteilung des Unbekannten der Massstab fehlt.
Nicht neu, so weit, immer wieder mal ja auch Thema dieser Kolumne. K ...