Für sie ist Kunst so existenziell wie gute Luft zum Atmen oder gepflegtes Essen: «Wenn Kunst gegen Schulen ausgespielt wird, dann kommt es mir so vor, als habe die öffentliche Hand ein Interesse daran, Hierarchien aufzubauen.» Denn ein Staat oder eine Regierung sei etwas «Ganzheitliches»: «Sie müssen alles gleichzeitig leisten.» Wer das sagt, fordert zur Debatte heraus, wie dies die Museumsdirektorin und Kuratorin Koyo Kouoh in einem Gespräch getan hat. Das Bundesamt für Kultur (BAK) veröffentlichte es zur Verleihung des Meret-Oppenheim-Preises, den sie dieses Jahr erhalten hat.
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