Nach den Abstimmungen von letzten Sonntag nimmt der Ständerat langsam, aber sicher seine definitive Gestalt an. Im Kanton St. Gallen beispielsweise deklassierte SP-Hardliner Paul Rechsteiner den Rechts-Kandidaten Thomas Müller (SVP) mit fast 60 Prozent. Das Herz der Kleinen Kammer schlägt also weiter Mitte-links. Die verbleibenden Urnengänge in Zürich werden hier aus bürgerlicher Sicht allenfalls noch kosmetische Korrekturen bewirken. Ob der zweite Zürcher Vertreter Hans-Ueli Vogt (SVP), Bastien Girod (Grüne) oder Ruedi Noser (FDP) heisst, fällt nicht mehr besonders ins Gewicht. Für bürgerliche Wähler wäre der Wechsel von FDP-Mann Noser ins Stöckli gleichwohl reizvoll, weil d ...