Ein Tram zu fahren, muss die Hölle sein. Ständig wuseln dem Lenker Fussgänger vor der Nase herum, jeder will noch rasch durch, und es kommt fast einem Wunder gleich, dass in einer Stadt wie Zürich, wo es die Leute besonders pressant haben, pro Jahr nicht Hunderte eilige Unvorsichtige von Trams umgemäht werden. Drei Personen kamen letztes Jahr bei Tramunfällen ums Leben, 26 wurden verletzt (in Bern waren es null zu neun). Die Schuld an Kollisionen trifft die Beamten der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) allerdings nur zu vier Prozent. So sahen sich Stadtpolizei und VBZ diesen Herbst zu einer Kampagne veranlasst. Das Volk soll ein für alle Mal wissen, dass das Tram immer Vortritt ...