Sucht man nach Unterschieden im Strassenbild, wird man schnell fündig. Es sind kaum Männer mit Vollbärten zu sehen, wenig Rucksäcke und Velos, keine veganen Restaurants. Es gibt nicht auf jedem noch so kleinen Grünflecken oder Platz Stühle und schon gar keine Gärtner-Hochbeete, wo jeder Stadtbewohner seine Gurken oder Tomaten ziehen kann. Lugano unterscheidet sich deutlich von den städtischen Oasen nördlich der Alpen, die den öffentlichen Raum mehr und mehr zum Wohnzimmer machen. Dagegen sieht man italienisch inspirierten Chic, viel Beton und sehr viele Autos, die vor dem grossartigen Seepanorama mit Monte San Salvatore und Monte Brè v ...