Erstmals begann man es 2006 zu ahnen, als die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter amerikanischen Bürgern für Schlagzeilen sorgten. Danach bezeichneten sich 47 Prozent aller Konservativen als «sehr glücklich», während nur 28 Prozent der Anhänger des linken Lagers diese Selbsteinschätzung teilten. Anfang dieses Jahres führte der dänische Ökonom Christian Bjørnskov den Nachweis, dass dieses Rechts-links-Glücksgefälle über alle Staatsgrenzen hinweg vorfindbar ist. Wissenschaftler hatten die Daten aus dem «World Value Survey» ausgewertet, der Angaben von 90 000 Testpersonen aus über siebzig Ländern enthält, darunter die USA, Deutschland, die Schweiz und Österreich ...