Eine neue Nationalfondsstudie sorgt für Schlagzeilen – und für Alarmstimmung in Schul- und Amtsstuben. Ein Drittel aller Lehrer sei stark Burnout-gefährdet. Zwanzig Prozent seien «ständig überfordert», so der Befund. Die von der Fachhochschule Nordwest- schweiz durchgeführte Untersuchung fusst auf einer repräsentativen Umfrage bei 600 Lehrern von der 5. bis zur 9. Klasse.
«Burnout» ist zwar im strengen Sinn keine klinische Diagnose, und man mag im Boom des B-Worts durchaus auch eine Modeerscheinung sehen. Aber darum geht es hier nicht. Die Aussagen der Lehrer sind ernst zu nehmen, wie auch immer man dieses «Ausgebranntsein» medizinisch definiert.
Tatsache ist: Viele Lehr ...