«Wir denken nicht in Legislaturen, sondern in Generationen, also in ganz anderen Zeiträumen», dozierte 2012 Sigmund von Wattenwyl, Schlossherr zu Oberdiessbach bei Thun, in Âeinem Film des Schweizer Fernsehens über die weitverzweigte und mächtige Berner Familie. Jeder von Wattenwyl, sagte er vor der Kamera, sei «nur eine Momentaufnahme, ein Durchlauferhitzer», der in der langen familiären ÂAbfolge zu seiner Zeit «seine Verantwortung» wahrnehmen müsse. Es sei denn auch nicht «sein» grosses Schloss, obwohl es ihm gehöre, sondern «unser» Schloss, das er von seinen Vorfahren, die es im 17. Jahrhundert erstellt haben, ererbt habe und nun für Nachkommen verwalte.
Ein von Watte ...