Die jährlich publizierte Liste der Bilanz über die 300 Reichsten in der Schweiz weckt wieder einmal bei vielen Lesern die Sehnsucht nach einem Leben in materieller Sorglosigkeit mit Häusern, Autos und schönen Hobbys. Das ist genau die Vorstellung, die wenig mit dem Entstehen von Reichtum zu tun hat. Schaffen, schaffen, das trifft es viel eher – in beiden Bedeutungen, ob in Mundart oder Hochdeutsch. Die 300 Reichsten im Land hatten laut Bilanz-Schätzungen jüngst zusammen gut 700 Milliarden Franken im Portefeuille. Das sind 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Wertsteigerung war im Durchschnitt nicht gross und ähnlich wie die Vermögensfortschri ...