Berlin verstehen» hiess die Losung, unter der die SPD und der Regierende Bürgermeister den Wahlkampf geführt haben. Doch seit letzten Sonntag kann auch WahlÂsieger Klaus Wowereit seine Stadt nicht mehr verstehen. Die SPD wurde zwar mit 28,3 Prozent wieder die stärkste Partei, aber die Pira- ten kamen auf 8,9 Prozent der Stimmen (in Ostberlin waren es sogar 10,1 Prozent), sie Âwerden mit 15 Sitzen im Abgeordnetenhaus vertreten sein. Für die FDP stimmten noch 1,8 Prozent der Wähler, nur ein paar hundert mehr als für die Tierschutzpartei. Die FDP ist raus. Von einer Sensation zu sprechen, wäre Âeine arge Untertreibung.
Noch nie in der Geschichte der BundesreÂpublik hat eine Splitte ...