Heisst eine CD «Pilgrim» und ist das Ziel der imaginären Pilgerschaft der neuseeländische Mount Tongariro, befürchtet der gegenüber Esoterik und spirituellen Attitüden eher skeptische Chronist so etwas wie einen ins Globale verlängerten Jakobsweg: Coelho meets World Music oder so. Aber zum Glück ist in einem Tonträger nicht immer drin, was draufsteht. Will sagen: Die Musik, die der Zürcher Tenorsaxofonist Christoph Irniger mit seinem Quartett (Vera Kappeler am Piano, Christian Weber am Bass und Michi Stulz am Schlagzeug) spielt, beginnt zwar fast ganz im Schweigen, und sie kreist über weite Strecken so behutsam um sich selbst, dass ich nur die Wahl habe, mich entweder gan ...