Sonic Youth ist das, was man «eine der einflussreichsten No-Wave/Noise-Rock-Bands» der jüngeren Popgeschichte nannte. Gegründet 1981, ist sie auch Teil der Jugenderinnerungen des Zürcher Pianisten Stefan Rusconi, der erst mit über zwanzig zum Jazz kam. Wenn der jetzt dem Sound seiner frühen Jahre mit seinem fabelhaft integrierten akustischen Trio (am Bass Fabian Gisler, am Schlagzeug Claudio Strüby) seine ganze neue CD «It’s a Sonic Life» widmet, hat das erst mal sentimental biografische, dann aber auch eminent künstlerische Gründe. Wo immer Jazzer sich mit Pop einlassen, wittern Puristen Verrat. Zumindest in diesem Fall ist das Unsinn. Erstens hat sich der Jazz immer schon mit ...