Es ist schwierig, sich einen unwirtlicheren Ort vorzustellen als einen Kometen. Aus Eis und Staub bestehen die Himmelskörper, die wie schmutzige Schneebälle durchs kalte Weltall flitzen. Und dennoch gibt es seriöse Wissenschaftler, die den Ursprung des Lebens ausgerechnet in den Kometen vermuten.
Mit ihrer neusten Mission, Rosetta genannt, springt die Europäische Weltraumagentur ESA auf diesen Zug auf: Noch in diesem Monat soll eine Raumsonde zu dem Kometen Wirtanen aufbrechen, ihn umkreisend analysieren und sogar ein kleines Labor auf seiner Oberfläche absetzen – eine Premiere in der Raumfahrtgeschichte. «Das ehrgeizige Ziel von Rosetta ist es herauszufinden, ob es Kometen waren, d ...