Die Detektive der Polizei gingen nach Lehrbuch vor. Der Hilferuf kam aus einem Basler Altersheim. Die Pensionäre vermissten Geld, immer wieder. Als zum sechsten Mal Scheine fehlten aus einem Portemonnaie, legten die Polizisten einen Köder aus. Sie färbten Geldscheine mit einem unsichtbaren Pulver ein und steckten sie in eine Brieftasche. Die legten sie in einen Schrank, der in einem Zimmer einer Pensionärin stand. Eine Versuchsanlage wie in einem Internatsroman für picklige Jünglinge.
Und eine erfolgreiche dazu. Der Köder blieb nicht lange liegen. Als die Detektive nur wenig später die Hände von Angestellten und Bewohnern kontrollierten, waren es die Finger des blutjungen Hilfspfleg ...