Die konservative Revolution marschiert, ihre Ideen haben in Frankreich die Mehrheit erobert. Sie hat nicht nur den Aufstieg des Front national ermöglicht und begleitet. Mit François Fillon verfügt(e) die bürgerliche Rechte über einen Kandidaten «ohne Komplexe» und mit einem kohärenten, durchaus reaktionären Programm. Haushoch hatte er damit die Vorwahl seiner Partei, der Republikaner (LR), gewonnen. Nichts schien seinen Triumphzug ins Elysée aufhalten zu können.
Die neue «konservative Revolution» geht auf den Mai 68 zurück. Damals rüstete eine Handvoll intellektueller Aussenseiter zum Kulturkampf gegen die linke Hegemonie. Diese «neue Rechte» – mit ihrem Pionier ...