Es sollte einen Reset-Button für das Leben geben. Einen Knopf, mit dem alles genullt werden könnte. Alles hätte nie stattgefunden: die falschen Entscheide, die falschen Lieben und die richtigen Enttäuschungen. Die Eltern wären nicht schuld an allem, und man selber hätte sich nie von Dienstpersonal erniedrigen lassen. Auch das Gute würde gelöscht, schon klar, aber das wäre einem in dem Moment, wo man den Finger auf die Taste legte, egal. Denn man drückte diese kaum, weil man hoffte, von einem tollen Leben in ein noch tolleres aufbrechen zu können. Nein, diese Funktion würde für Armselige erschaffen, deren biografischer Sperrmüll die ganze Strasse füllte, während sich die Leben ...