Überraschend kam die Kehrtwende nicht, die Baudirektor Markus Kägi (SVP) Anfang Juni bekanntgab: Die Zürcher Regierung will nun doch auf den Flugplatz Dübendorf verzichten, für dessen Erhalt sie bislang kämpfte. Zwar hat der Kantonsrat die fliegerische Nutzung des Geländes in der Richtplanung verankert. Doch hinter den Kulissen sind die Lobbys und Planungsbüros schon lange am Werkeln. Der 2,3 Quadratkilometer grosse grüne Flecken mitten im Siedlungsbrei der Agglomeration weckt die Begierde von Architekten und Politikern. Der grosse planerische Wurf ist nun in Reichweite gerückt. Voraussetzung ist, dass das Militär mitspielt. Das ist immer noch ungewiss.
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