Weltwoche: Herr Baer, sind Sie im Moment nervös?Jakob Baer: Nein, wieso?Es kommt nicht alle Tage vor, dass man einen Konkurrenten mitsamt Kunden übernehmen kann. Es geht hier nicht um eine Übernahme, sondern um einen möglichen Zusammenschluss. Während der amerikanische Teil der weltweit tätigen Revisionsfirma Andersen wegen seiner Verwicklungen in die Pleite des US-Energiekonzerns Enron vor der Auflösung steht, verhandeln wir über ein Zusammengehen in der Schweiz.Andersen Schweiz hat klare Vorstellungen. Bis im Juni soll eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen werden, auf Anfang Oktober könnte der Vollzug perfekt sein. Natürlich wollen wir speditiv vorgehen, aber ohne unverantwort ...