So brandaktuell ist selten ein Biopic. In seinem Brennspiegel sind Waffen, Drogen, Brutalität, Profitgier, Rassismus und vor allem entfesselte Wut. Dabei lodert es in scheinbar vergangenen Zeiten, den achtziger und neunziger Jahren in Compton, dem Dampfkesselgetto im Süden von Los Angeles, dessen Pforten der Wahrnehmung einer überwiegend weissen, bürgerlichen Öffentlichkeit, ganz besonders in Übersee, lange verschlossen blieben: die Entstehung des Gangsta-Rap, der mit knallharten Rhythmen und aggressiven Texten eine überkochende Reaktion auf permanente Polizeiwillkür war, die jüngst wieder ihr hässliches rassistisches Gesicht zeigt.
Kollektiver Nerv
Anders als Dadaismus, Surrealis ...